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Info-Center

Auf dieser Seite haben wir häufig gestellte Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt. In unserem Download-Bereich finden Sie nützliche Unterlagen (z. B. Produkt- und Informationsmaterial und Bedienungsanleitungen). Ihre Frage ist nicht dabei oder Sie benötigen weiterführende Informationen? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Rauchwarnmelder

Die nationale Anwendungsnorm DIN 14676 regelt die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Rauchwarnmeldern. Diese Norm gilt für private Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung. Sie richtet sich an die für den Brandschutz zuständigen Behörden, Feuerwehren, Hersteller von Rauchwarnmeldern, Planer, Hauseigentümer und Bewohner. Wichtig zu wissen: Es dürfen in der EU nur Rauchwarnmelder eingesetzt werden, die die Anforderungen der DIN EN 14604 erfüllen.

Weiterhin regeln die Landesbauordnungen (LBO) der Bundesländer die Ausstattungspflicht von Bestands- und Neubauten mit Rauchwarnmeldern.

Ja, unsere Mitarbeiter sind ausgebildete Fachkräfte gemäß DIN 14676 und unterstützten Sie fachkundig rund um das Thema Rauchwarnmelder.

In der Regel wird der Rauchwarnmelder mittels einer Schraubmontage angebracht. Dazu werden zwei Löcher in die Decke gebohrt. Der entstehende Staub wird direkt abgesaugt, sodass in der Nutzeinheit keine Staubbelastung oder sonstige Verschmutzungen entstehen.

Durch Eindrehen des Q smoke Genius H oder des Q smoke 5.5 in den zuvor angebrachten Befestigungssockel wird das Gerät automatisch aktiviert. Nach dem Einrasten ertönt ein akustisches Signal, welches die Betriebsbereitschaft bestätigt.

Bei der Ferninspektion sendet der Rauchwarnmelder per Funk notwendige Statusinformationen zu seinem Betriebszustand an das Funk-Netzwerk im Gebäude. Mit diesen Informationen kann der Vermieter oder Hausverwalter sehr frühzeitig erkennen, ob ein Gerät fehlerhaft ist. Der Austausch kann direkt z. B. im Zuge der jährlichen Sichtprüfung erfolgen.

Folgende Statusmeldungen zur Handhabung und zum Betriebszustand werden vom Funk-Rauchwarnmelder Q smoke 5.5 an das Zählerfernauslesesystem übertragen:

  • Anzahl der Demontagen und Datum der letzten Demontage
  • Anzahl der Installationsstarts
  • Anzahl der Betätigungen der Testtaste und Datum der letzten Betätigung
  • Anzahl der Rauchalarme und Datum des letzten Alarms
  • keine Antwort vom Rauchwarnmelder
  • keine Betätigung der Testtaste seit 12 Monaten
  • Verschmutzungsgrad des Rauchwarnmelders zu hoch
  • geringe Batteriespannung
  • Fehlfunktionen

In der Regel kündigen wir den Termin 14 Tage vorher an (Sammeltermin). Wir bitten Sie diesen Termin wahrzunehmen, um unnötige Kosten bezüglich Anfahrt, Auftragssteuerung und Terminabwicklung zu vermeiden. Diese hat im Normalfall der Verursacher zu tragen. Bei der Rauchwarnmelder-Wartung werden die Punkte gemäß DIN 14674 geprüft.

Die kleine Anzeigeleuchte blinkt regelmäßig (alle 48 Sek.), um anzuzeigen, dass der Rauchwarnmelder funktioniert. Dank der integrierten Echtzeituhr beim Q smoke Genius H wird die LED von 22 Uhr bis 6 Uhr automatisch reduziert. Beim Q smoke 5.5 schaltet sich die LED von 21 Uhr bis 7 Uhr ab. Störmeldungen werden ebenfalls in dieser Zeit unterdrückt, eine Alarmierung im Ernstfall erfolgt weiterhin.

Wenn Sie die Testtaste des Rauchwarnmelders kurz betätigen, ertönt bei positiver Funktionstüchtigkeit das 3-Ton-Testsignal.

Nein. Der Rauchwarnmelder Q smoke 5.5 hat keine Umfeldüberwachung (z. B. mittels Ultraschall-Sensorik im Melder). Gemäß den gesetzlichen Anforderungen der DIN 14676 wird empfohlen, dass geschultes Fachpersonal einmal im Jahr eine Sichtprüfung der räumlichen Gegebenheiten durchführt. Im Rahmen dieser Prüfung wird festgestellt, ob der Rauchwarnmelder am installierten Ort weiter zuverlässig betrieben werden kann oder nicht. Technische Einrichtungen zur Umfeldüberwachung bergen vor allem in Grenzsituationen aktuell noch viele Fehlerquellen. Die Umfeldüberwachung ist von der Ferninspektion klar abzugrenzen.

Die Anwendungsrichtlinie DIN 14676 schreibt vor, wie die Montage eines Rauchwarnmelders zu erfolgen hat. Nachfolgende geben wir einen ersten Überblick über einige der wichtigsten Vorgaben:

Wo? An die Decke
Wohin? Möglichst Deckenmitte (zu allen Einrichtungsgegenständen an der Decke und Wänden ist ein Mindestabstand von 50 cm einzuhalten)
Wie hoch? Maximal 6 m Raumhöhe
Welche Fläche wird überwacht? Maximal 60 qm
Betriebs-Temperaturbereich: 0°C – 55°C

Wichtig: Die mit dem Funkmodul ausgestatteten Rauchwarnmelder Q smoke 5.5 ersetzen keine Brandmeldezentrale. Wird im Falle einer Rauch- oder Branderkennung eine Alarmweiterleitung zur Feuerwehr gewünscht oder gefordert, sind Brandmeldezentralen gemäß DIN 14675 einzusetzen.

Rauchwarnmelder eignen sich nicht für Badezimmer oder geschlossene Küchenräume. Der Abstand zu Küchentüren, Badezimmertüren, Druckluftleitungen von Klimaanlagen oder Heizungen, Deckenventilatoren und Hausventilatoren muss mindestens 90 cm betragen.

In sehr staubigen Bereichen (z. B. Werkstätten) sollten die Rauchwarnmelder ebenfalls nicht installiert werden. Bei Renovierungsarbeiten, die mit hoher Staubentwicklung verbunden sind, sollten Sie die Rauch-Eintrittsöffnungen der Geräte bis zum Ende der Arbeiten abkleben oder die Geräte ganz abnehmen. Überstreichen sie niemals Rauchwarnmelder!

Achten Sie darauf, dass die Lebensdauer eines Rauchwarnmelders 10 Jahre beträgt. Die lange Einsatzzeit wird durch eine fest eingebaute Lithium-Batterie erreicht und erhöht die Sicherheit. Denn damit ersparen Sie sich regelmäßige Batteriewechsel. Weiterhin muss eine CE-Kennzeichnung vorliegen. Sie belegt, dass der Rauchwarnmelder der europäischen Gerätenorm DIN EN 14604 entspricht und nach deren strengen Kriterien getestet und zugelassen wurde.

Das begehrte VdS-Prüfsiegel erhalten nur Geräte, die die besonders strengen „Q“-Standards erfüllen. Das „Q“ steht für höchste Qualität von Rauchwarnmeldern. Es gibt Auskunft darüber ob ein Rauchwarnmelder für den Langzeiteinsatz von 10 Jahren geeignet ist.

Qualitätsrauchwarnmelder wie der Q smoke melden keinen Zigarettenrauch, da sie den Unterschied zu sehr kleinen, aber gefährlichen Rauchkonzentrationen erkennen. Dank ihrer Verschmutzungskompensation funktioniert dieser Mechanismus zuverlässig über die gesamte Lebensdauer.