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Auf dieser Seite haben wir häufig gestellte Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt. In unserem Download-Bereich finden Sie nützliche Unterlagen (z. B. Produkt- und Informationsmaterial und Bedienungsanleitungen). Ihre Frage ist nicht dabei oder Sie benötigen weiterführende Informationen? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Abrechnung

Sinnvoll ist eine Prüfung, ob die in der Abrechnung aufgeführten Ablesewerte mit den Stichtagswerten Ihrer Messgeräte übereinstimmen. Auf diese Weise können Messfehler bei der Übertragung ausgeschlossen werden. Fehlerhafte Ablesungen kommen dennoch sehr selten vor. Denn in den von uns eingesetzten Heizkostenverteilern, Wärmezählern und Wasserzählern ist eine Reihe von Sicherheitsmechanismen integriert (z. B. Checkzahlen oder Fehlermeldungen). Dies ermöglicht ein sehr frühzeitiges Erkennen plausibler Werte oder von Fehlfunktionen.

Den veränderten Kosten können verschiedene Ursachen zugrunde liegen: Steigende Energiepreise, neue Betriebskostenarten, erhöhte Miet- und Wartungskosten von Messgeräten bzw. Heizungsanlagen oder Veränderungen im Nutzerverhalten der anderen Mieter.

Generell werden in Deutschland die gesamten Heiz- und Betriebskosten von Wohnimmobilien einmal in Jahr abgerechnet, im Regelfall zum 31. Dezember. Daher erhalten Mieter, die ausgezogen sind (trotz Zwischenablesung), ihre letzte Abrechnung erst mit der nächsten Gesamtabrechnung für das ganze Gebäude. Dabei sollten sie beachten, dass der Vermieter eine Vorauszahlung verlangen kann.

In fast allen Bundesländern besteht mittlerweile eine Verpflichtung zur Abrechnung von Kaltwasser bei Wohngebäuden. Das ist auch gut so, denn der Einbau von Kaltwasserzählern führt zu erheblichen Einsparungen des Wasserverbrauchs und zu einer verbrauchsgerechten Aufteilung der Kosten unter den Mietern. Ob in Ihrem Bundesland eine Verpflichtung besteht, können sie in den jeweiligen Landesbauordnungen nachlesen.

Gradtagzahlen werden nach der Norm VDI 2067 (Blatt 1) für die Aufteilung der Grundkosten in der Betriebskostenabrechnung verwendet. Sie sind ein hilfreicher Maßstab zur verbrauchsgerechten Abrechnung des Heizenergieverbrauchs, da z. B. Heizungsrohre einen natürlichen Wärmeverlust aufweisen. Vor allem bei Einrohr-Heizanlagen führt dies zu einer Erwärmung der Wohnung – unabhängig davon, ob geheizt wird oder nicht.

Dieser Energieverlust wird mit Hilfe der Gradtagzahlen auf alle Bewohner aufgeteilt. In die Berechnung fließen die durchschnittlichen Heiztage pro Monat ebenso ein wie Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes.

Die Gradtagstabelle finden Sie auf unseren Abrechnungen.